Heimische Lebensmittel
Fest verwurzelt
Gemeinsam säen und ernten

Landwirtschaft & Forst

Rund um die Hofstelle betreiben wir in Gemeinschaft mit lokalen Partnern moderne Landwirtschaft. Bei aller Technologie ist die Erzeugung heimischer Lebensmittel auch heute noch boden-ständig im wahrsten Sinne. Die Arbeit wird über Generationen hinweg gedacht, natürliche Prozesse bestimmen den Arbeitsalltag. Wir haben dabei immer ein offenes Ohr, sprecht uns gerne an.

Tierhaltung

BreKo

Tierhaltung ist ein elementarer Bestandteil unserer Kreislaufwirtschaft in der Landwirtschaft. Neben der Erzeugung tierischer Lebensmittel sind die dabei anfallenden organischen Düngemittel essenziell für den Erhalt unserer fruchtbaren Bodenstrukturen. Dabei unterstützen uns auch zahllose, meist verborgene Nutztiere: Regenwürmer verarbeiten die Pflanzenreste und lockern den Boden. Sie gelten im Ackerbau daher als Symbol der Bodenfruchtbarkeit.

Historisch gesehen fand die Tierhaltung auf Hof Ruckhardtshausen in den unterschiedlichsten Formen statt. Der Fokus hatte sich dabei über die letzten Jahrzehnte immer wieder gewandelt. Mehr dazu erfährst du in der Hofgeschichte.

Heute stellen die Freiland-Legehennen den mit Abstand größten Teil unserer Hofgemeinschaft. Knapp 15.000 Hennen leben in einem modernen Stall mit überdachten Bereichen zum Scharren und einer sechs Hektar großen Weide. Wir führen den Betrieb als Teil der „Breko KG“ und arbeiten dafür seit vielen Jahren mit anderen Landwirten zusammen.

Haltungsform und Hühnerweide

Bei der Freilandhaltung haben die Tiere zusätzlich zur Bodenhaltung einen uneingeschränkten Zugang zur Weidefläche. Dort haben wir eine Bepflanzung mit Pappeln als Kurzumtriebsplantage (KUP) angelegt, um die Tiere vor Hitze und Raubvögeln zu schützen. Im sicheren Gebüsch können unsere Hühner ihre angeborenen Verhaltensweisen voll ausleben. So pickt ein Huhn tausende Male pro Tag in den Boden. Dabei nimmt es auch kleine Steine auf, die durch ständige Bewegung im Verdauungssystem das Futter zermahlen. So können die wertvollen Körner auch ohne Zähne gut verdaut werden.

Kennzeichnung und Verpackung

Jedes Ei erhält direkt im Stall einen Stempel. Der aufgedruckte Code verrät die Haltungsform, das Herkunftsland und die Nummer des Betriebs. Die Zahl 1 bedeutet Freilandhaltung, darauf folgt das Herkunftsland DE und die Ziffern 08 für die Region Baden-Württemberg.

Von welchem Eierlegebetrieb Deine gekauften Eier kommen, erfährst du durch die Eingabe des Eiercodes unter www.was-steht-auf-dem-ei.de

Hier im Stall werden die Eier vorsortiert und dann auf Palletten gestapelt zur zentralen Eier-Packstelle am Hagenauer Hof in Neuhausen gefahren. Dort findet die Sortierung nach Gewichtsklassen und Verpackung für die weitere Vermarktung über Einzelhändler und Lebensmittelläden statt.

Zertifizierung

Der gesamte Erzeugungsprozess unserer Eier unterliegt genauen Richtlinien zur Zulassung. Ergänzt werden diese durch eine freiwillige Zertifizierung und regelmäßige Überprüfung des KAT e. V.

Dabei werden alle relevanten Aspekte wie z.B. Futterqualität, Stall-Aufbau bis hin zur Packstelle überwacht. Über diese Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit können wir hochwertige, regionale Lebensmittel sicher bis an die Ladentheke liefern. Wir freuen uns, wenn du beim Einkauf auch darauf 08-test!

Futter

Wir legen großen Wert auf ein qualitativ hochwertiges Futter als Grundlage für gesunde Tiere und geschmackvolle Eier. Gemeinsam mit Partnern verarbeiten wir bevorzugt Getreide, Weizen, Gerste, Hafer, (keine Getreide- Substitute) und viel goldgelben Körnermais, bevorzugt aus dem eigenen Anbau. Ergänzt wird das z.B. durch getrockneten Wiesenschnitt aus dem Schwarzwald, Jura Kalk von der schwäbischen Alb, Vitamine und Mineralstoffe. Zusätzlich als weitere Energiegrundlage hochwertiges genfreies Sojaöl, und der daraus entstehende Sojaschrot als Proteinquelle.

Ackerbau

BG Sieglin-Melchior-Ehmann als Teil der BG Neuhof

Der Acker- bzw. Pflanzenbau ist das zentrale Standbein des Hofes. Über die verschiedenen Epochen war die Bewirtschaftung der Felder in Ausprägung und Umsetzung stark unterschiedlich. Zur Historie in der Bewirtschaftung finden sich weitere Informationen unter der Hofgeschichte.

Heute werden die Flächen der Betriebsgemeinschaft Sieglin-Melchior-Ehmann innerhalb der BG Neuhof unter anderem mit folgenden Fruchtarten bewirtschaftet:
Weizen, Gerste, Hafer, Dinkel, Raps, Zuckerrüben, Mais, Ackerbohnen, Erbsen, …

Neben der Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsamt und Bauernverband ist seit vielen Jahrzehnten die private Beratung z.B. durch NU agrar (Pflanzenbau) und LBB (Betriebswirtschaft) von großer Bedeutung.

Was ist uns dabei wichtig?

Historische Entwicklung der Kooperationen

80er
80er
80er Jahre Horsch Sä-Exaktor

In den 80er Jahren schlossen sich einige Betriebe zu einer Beratungsgruppe im Pflanzenbau zusammen. In der Gruppe wurde externes Fachwissen von der N.U. Agrar GmbH zugezogen und Dr. Schönberger begleitete uns als Berater über das Jahr mit gemeinsamen Terminen auf dem Feld.

1993
1993
1993 Sieglin Melchior

1993 gründeten wir aus dieser Gruppe die Betriebsgemeinschaft Sieglin Melchior GbR gemeinsam mit Familie Melchior vom benachbarten Schweizerhof. Der Ackerbau beider Betriebe wurde in dieser Gesellschaft zusammengeführt.

1995
1995
1995 Sieglin Melchior Ehmann

1995 erweiterten wir unsere Kooperation um Familie Ehmann vom Hagenauer Hof. Sie brachte den Sülzhof bei Möckmühl und die dortige Legehennenhaltung in die Betriebsgemeinschaft ein.

2016
2016
2016 BG Neuhof Gesellschafter

2016 wurde die „BG Sieglin Melchior Ehmann“ Teil der „BG Neuhof“. Viele Punkte verbinden die Gesellschafter seit Langem; wesentliche Punkte sind dabei die Pflanzenbauberatung und die betriebswirtschaftliche Beratung. Uns erschien die Zeit reif, diesen großen Schritt zu gehen, um zukunftsfähige Strukturen beizubehalten.

Forst – Familie Sieglin

„Wir ernten die Arbeit unserer Vorfahren und pflegen die Wälder für unsere Enkel“

Zum Hof gehören über 30 ha Mischwald, die seit Jahrzehnten nach den Prinzipien der „Naturnahen Waldwirtschaft“ (ANW) in mehrstufigen Beständen bewirtschaftet werden. Nach Möglichkeit setzen wir entsprechend auf Naturverjüngung. Durch aktive Mitarbeit in der Forst Betriebsgemeinschaft Öhringen (Forstkammer) ist auch dieser Betriebszweig mit Berufskollegen vernetzt und PEFC zertifiziert.

An den Hängen des Waldes bei Ruckhardtshausen erkennt man noch die Zeit der alten Muschelkalkmeere. Der Hof besteht aus Steinen, die Menschen im Steinbruch am Fischbach aus dem Muschelkalk brachen. Auch die Quellen des Wasserverbands Ruckhardtshausen entstammen einer ergiebigen Schicht im mittleren Muschelkalk, die im Wald hervortritt.

Unser Ziel ist, die Wertholz-Erzeugung als nachhaltiger Rohstoff mit langfristiger CO2 Bindung. Teilweise auch direkte Aufarbeitung für das eigene Bauholz. Restholz wird teils im Wald belassen oder als Hackschnitzel energetisch genutzt. So heizen wir den Großteil der Gebäude mit regionalen, nachwachsenden Rohstoffen.

Die aktive Bewirtschaftung sichert stabile Baumbestände in immer herausfordernderen Umweltbedingungen.

Erlebe die besondere Atmosphäre

Was dich bei uns alles erwartet

Seminare in besonderer Umgebung

Ob Seminar, Tagung, Retreat oder Workshop in unseren beiden Seminarräumen mit unterschiedlicher Ausstattung und liebervoller Gestaltung ist wohlfühlen und produktiv sein garantiert.

Übernachten am Hof Ruckhardts­hausen

Für individuelle Urlauber oder Geschäftsreisende ist Hof Ruckhardtshausen ein Ort zum Ankommen. Fühlt euch willkommen in unseren Ferienwohnungen oder unseren Einzelzimmern.

Leben auf dem Hof – unsere Hühner

Die Bedeutung der Tierhaltung auf Hof Ruckhardtshausen war schon immer wichtig – erfahre mehr über die Hühnerhaltung bei uns auf Hof Ruckhardtshausen.

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